Lange Sätze? Ja, bitte – mit der 3-Sekunden-Regel

Kurze Sätze sind besser als lange, stimmt’s? Denn nach 15 Wörtern hängen die meisten Leute ab und wer es wagt, einen Satz von mehr als 30 Wörtern zu schreiben, der ist von gestern und hat nicht verstanden, dass der moderne Mensch die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches hat – also höchstens ein paar Sekunden. Was nicht reicht, um einen längeren Satz zu erfassen.

Besser schreiben – mit diesem Tipp

Lesen Sie auch manchmal Texte, von denen Sie hinterher nicht genau wissen, was Sie da eigentlich gelesen haben? Walzen auch auf Sie hin und wieder diese Wörterungetüme zu, die Ihnen die Tränen in die Augen treiben, weil sie einfach keinen Sinn ergeben? Wir alle kennen sie, jene ultrakomplizierten Satzkonstruktionen, die einem den Schlaf rauben können – besonders dann, wenn sie vom Kunden oder Chef kommen und man gar keine andere Wahl hat, als sie zu lesen. Also setzen wir uns wohl oder übel hin und lösen den Text auf, Wort für Wort, wie eine mathematische Formel.

Drei todsichere Tipps für mehr Kreativität

Als Assistentin hat man es echt nicht leicht: Hier die Traktanden, die für die nächste Videokonferenz raus sollten. Dort drei Protokolle, die noch immer darauf warten, geschrieben zu werden. Dann noch der Pensioniertenapéro, der abgesagt werden muss, weil man es Corona nicht zu einfach machen will.
Und ausgerechnet jetzt, in diesem ganzen Chaos, pingt Sie auch noch der Chefchef per Skype-Messenger an – er braucht dringend eine Präsentation zu den aktuellen Quartalszahlen, denn seine eigene Assistentin hat gerade gekündigt. «Aber machen Sie bitte etwas Kreatives, etwas, das den Leuten Spass macht», sind seine letzten Worte, bevor er sich mit diesem fiesen Grinse-Smiley verabschiedet.

Gelungene Texteinstiege: So ziehen Sie die Leser in Ihre Story

Starren Sie auch manchmal auf das leere, digitale Blatt Papier vor sich und wissen nicht, wie Sie Ihren Text beginnen sollen? Dann haben wir etwas gemeinsam. Die Deadline drückt, der Cursor blinkt ungeduldig, doch mir will partout nichts einfallen. Obwohl ich mein Thema kenne, komme ich über die Hürde des Anfangs nicht hinaus. In solchen Fällen ist es gut, wenn man ein paar Tricks auf Lager hat, die man aus dem Ärmel schütteln kann. Hier sind drei davon:

Schlankheitswahn mal anders: Die Text-Diät

Gehören Sie wie ich zu den Leuten, die sich immer wieder vornehmen, ein paar Pfunde zu verlieren, aber dann trotzdem dem feinen Kuchen nicht widerstehen können? Gut so. Denn Sie sehen toll aus. Setzen Sie lieber Ihre Texte auf Diät. Den meisten täte es nämlich gut, ein paar Fettpölsterchen zu verlieren. Denn ob Firmenblog oder E-Mails: Oft sind Texte zu lang und zu umständlich. Für den Anfang schlage ich vor, dass Sie folgende Wörter meiden.

Das kleine 1×1 des Blogtextens – für Anfänger und alle, die es werden wollen

Der Launch Ihres Firmenblogs steht bevor und Sie dürfen den ersten Beitrag schreiben. Sie freuen sich total auf die Aufgabe. Doch dann überfällt Sie Panik: «Wie schreibt man einen Blogartikel überhaupt? Was, wenn ich das nicht kann? Oh Gott, ich kann das ja gar nicht!» Sie schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und anstatt des Artikels fangen Sie an, Ihre Kündigung zu tippen.

Atmen Sie. Selbst wenn Sie eine blutige Anfängerin sind – mit den folgenden 7 Tipps kriegen Sie garantiert einen tollen Blogartikel hin.

Beschwerden beantworten

«Ich werde Ihren Laden nie wieder betreten, so lange Sie dieses Produkt im Sortiment führen.»
«So ein Saftladen. Ich bin sauer. Werden bei Ihnen alle Kunden so behandelt?»
«Ihr Produkt ist völlig überteuert. Wenn ich schon so viel zahle, dann muss es auch funktionieren.»
«Ich versuche seit 2 Tagen Sie per Telefon zu erreichen, aber keine Chance. Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit Ihrer Dienstleistung. Wenn Sie schon so grossartig auftreten, dann sorgen Sie bitte auch für die Organisation im Hintergrund.»

Puh! Das ist dicke Post. So und ähnlich klingt es, wenn Menschen sich über etwas oder jemanden ärgern. Schnelle Kommunikationsmittel wie das E-Mail, Social-Media-Plattformen oder Feedback-Formulare machen es einem heute einfach, Dampf abzulassen.

Fehlt da was?

Man hört und liest es oft genug, wie wichtig Mitarbeitende für ein Unternehmen sind: auf der eigenen Website, im Jahresbericht, in Medienmitteilungen, Broschüren usw. Obwohl sich diese externe Kommunikation nicht oder nur indirekt an die Mitarbeitenden richtet, wird es dennoch viele freuen zu erfahren, was das Unternehmen von ihnen hält. Oft bestätigt sich darin ohnehin das gute Arbeitsklima, das gelegentliche Chef-Lob ans Team, die freundliche Weisung an die «lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», die jährlichen Firmenanlässe und einiges mehr. Fehlt da was?