Silke Weinig

Silke Weinig hat Wirtschaftsgeografie studiert, als Marketing- und Kommunikationsspezialistin in der Automobil- und Informatikindustrie gearbeitet, bevor sie noch ein Aufbaustudium in Psychologie abschloss. Ihr Ziel ist es, Menschen darin zu unterstützen das Leben zu führen, das sie sich wünschen. Hierfür nutzt sie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neuro-, Lern- und Motivationspsychologie und vermittelt Wissen darüber, was Menschen motiviert, wie Gefühle unser Handeln beeinflussen und was die Bedingungen und Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderungs- und Lernprozesse sind. Neben massgeschneiderten Coachings, führt sie auch Persönlichkeitsanalysen durch und gibt Seminare und Workshops zu den Themen Selbstmanagement, Potenzialentfaltung und Prozessoptimierung für Unternehmen und Privatpersonen. Darüber hinaus bloggt sie zu aktuellen Themen wie Motivation oder achtsames Miteinander. silkeweinig.com


SOS! Was hilft bei einem Choleriker?

Es gibt Menschen, die bei jeder Kleinigkeit gleich Rot sehen. Hat man erste Wutausbrüche erlebt, ist man künftig auf der Hut, denn das jähzornige Verhalten ist schwierig einzuschätzen und kaum berechenbar. Man weiss nie, was einem beim nächsten Treffen blüht: Ist unser Wüterich heute guter Dinge, oder tobt er gleich wie Rumpelstilzchen? Wie kommt man bloss mit solchen Menschen klar?

Wie stoppt man einen (langweiligen) Vielredner?

Gute Gespräche sind Balsam für die Seele und beflügeln. Leider sind sie eher selten. Manche Unterhaltungen sind schlichtweg langweilig: Entweder beansprucht der andere alle Gesprächseinheiten für sich, oder das Erzählte ist langatmig und öde. In einer Verhaltensstudie haben norwegische Wissenschaftler einen höflichen Weg gefunden, den Redefluss des anderen zu stoppen.

Immer wieder kommen wir in die Verlegenheit, uns in einem Gespräch zu langweilen – ob im Geschäftsmeeting, auf einer Party oder bei Familientreffen. Langeweile kommt dann auf, wenn entweder die Gesprächseinheiten ungleich verteilt sind ‒ sprich, wir müssen uns einen Monumentalmonolog anhören ‒ und/oder wenn das, was der andere erzählt, uninteressant und öde ist. Was kann man tun, wenn man sich in einer Zwangslage befindet, in der einerseits Höflichkeit gefragt ist und man sich andererseits vor einem langatmigen Redeschwall retten will?

Was hilft beim Umgang mit schwierigen Menschen?

Jeder kennt sie: die Menschen, mit denen fast jede Begegnung zum Hürdenlauf wird. Nach dem Treffen fühlt man sich ausgelaugt und schlecht. Wenn es sich um Verwandte, Kollegen oder Kunden handelt, ist es kaum möglich, solche Begegnungen zu vermeiden. Was also tun? Genau darum geht es in diesem und im nächsten Blog. Im ersten Teil stellen wir typische Plagegeister vor. Denn wenn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, können wir Gegenstrategien entwickeln. Im zweiten Teil geht es um konkrete Massnahmen, mit denen man souverän und adäquat handeln kann.

9 Tipps für den Umgang mit Prof. Dr. Oberschlau

Man trifft sie überall, niemand arbeitet gerne mit ihnen zusammen, und mit der Zeit bringen sie jeden auf die Palme: Besserwisser. Kein Thema, in dem sie sich nicht hervorragend auszukennen glauben. Kaum etwas bleibt unkommentiert. Keine Meinung, der sie nicht ihren Senf hinzugeben. Sicher hat jeder ein Quäntchen Besserwisser-DNA in den Genen – die meisten in gesunden homöopathischen Einheiten, manche jedoch leider derart überdosiert, dass es nur noch nervt.

Wissen mit anderen zu teilen ist grundsätzlich gut und wünschenswert. Aber dem Besserwisser geht es nicht ums Teilen oder um die Sache selbst, sondern um die eigene Darstellung. Da werden dann gerne die Beiträge der anderen nur genutzt, um die eigenen Gedanken zu präsentieren. Das stoppt jedes Gespräch, denn seine besserwisserischen Einwürfe sind nicht auf einen Dialog angelegt.