Wie stoppt man einen (langweiligen) Vielredner?

Gute Gespräche sind Balsam für die Seele und beflügeln. Leider sind sie eher selten. Manche Unterhaltungen sind schlichtweg langweilig: Entweder beansprucht der andere alle Gesprächseinheiten für sich, oder das Erzählte ist langatmig und öde. In einer Verhaltensstudie haben norwegische Wissenschaftler einen höflichen Weg gefunden, den Redefluss des anderen zu stoppen.

Immer wieder kommen wir in die Verlegenheit, uns in einem Gespräch zu langweilen – ob im Geschäftsmeeting, auf einer Party oder bei Familientreffen. Langeweile kommt dann auf, wenn entweder die Gesprächseinheiten ungleich verteilt sind ‒ sprich, wir müssen uns einen Monumentalmonolog anhören ‒ und/oder wenn das, was der andere erzählt, uninteressant und öde ist. Was kann man tun, wenn man sich in einer Zwangslage befindet, in der einerseits Höflichkeit gefragt ist und man sich andererseits vor einem langatmigen Redeschwall retten will?

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Sie planen eine Firmenfeier? Grossartig. Wo soll denn gefeiert werden? Egal ob Seminar, Incentive oder Firmenjubiläum – ein passender Veranstaltungsort ist der Schlüssel zum Erfolg. Und ein zentraler Faktor bei der Planung. Gäste kommen mit bestimmten Erwartungen an einen Anlass und es sollte das Ziel jeder Organisatorin sein, diese mit einer tollen Location zu übertreffen.

Beschwerden beantworten

«Ich werde Ihren Laden nie wieder betreten, so lange Sie dieses Produkt im Sortiment führen.»

«So ein Saftladen. Ich bin sauer. Werden bei Ihnen alle Kunden so behandelt?»

«Ihr Produkt ist völlig überteuert. Wenn ich schon so viel zahle, dann muss es auch funktionieren.»

«Ich versuche seit 2 Tagen Sie per Telefon zu erreichen, aber keine Chance. Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit Ihrer Dienstleistung. Wenn Sie schon so grossartig auftreten, dann sorgen Sie bitte auch für die Organisation im Hintergrund.»

Puh! Das ist dicke Post. So und ähnlich klingt es, wenn Menschen sich über etwas oder jemanden ärgern. Schnelle Kommunikationsmittel wie das E-Mail, Social-Media-Plattformen oder Feedback-Formulare machen es einem heute einfach, Dampf abzulassen.

Was hilft beim Umgang mit schwierigen Menschen?

Jeder kennt sie: die Menschen, mit denen fast jede Begegnung zum Hürdenlauf wird. Nach dem Treffen fühlt man sich ausgelaugt und schlecht. Wenn es sich um Verwandte, Kollegen oder Kunden handelt, ist es kaum möglich, solche Begegnungen zu vermeiden. Was also tun? Genau darum geht es in diesem und im nächsten Blog. Im ersten Teil stellen wir typische Plagegeister vor. Denn wenn wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, können wir Gegenstrategien entwickeln. Im zweiten Teil geht es um konkrete Massnahmen, mit denen man souverän und adäquat handeln kann.

It’s Showtime

Der grosse Moment steht kurz bevor, nur noch wenige Minuten, bis der Vorhang aufgeht und die grosse Show beginnt. Sie haben für die Planung dieses Anlasses viele Wochen Zeit und Arbeit investiert, haben jedes noch so kleine Detail berücksichtigt, alle Einladungen rechtzeitig versendet und die Technik getestet – eins, zwei, die Lautstärke des Sprecher-Mikrofons ist in Ordnung und überschlägt sich nicht.

Sie haben geprüft, ob alle Tischkärtchen richtig platziert und die Servietten korrekt gefaltet sind, ob genügend Getränke kühl gestellt wurden und das Essen appetitlich angerichtet wird. Das Servicepersonal steht korrekt gekleidet in den Startlöchern. Licht aus, Spot an! Nun kann nichts mehr schiefgehen – denkt man …

Fehlt da was?

Man hört und liest es oft genug, wie wichtig Mitarbeitende für ein Unternehmen sind: auf der eigenen Website, im Jahresbericht, in Medienmitteilungen, Broschüren usw. Obwohl sich diese externe Kommunikation nicht oder nur indirekt an die Mitarbeitenden richtet, wird es dennoch viele freuen zu erfahren, was das Unternehmen von ihnen hält. Oft bestätigt sich darin ohnehin das gute Arbeitsklima, das gelegentliche Chef-Lob ans Team, die freundliche Weisung an die «lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», die jährlichen Firmenanlässe und einiges mehr. Fehlt da was?

Persönliche Anerkennung prägt

Im HR-Bereich kennt man die Antwort darauf nur zu gut. Denn geteilte Anerkennung verbindet, doch persönliche Anerkennung prägt. Und was könnte persönlich prägender sein, als die Aufmerksamkeit zum Geburtstag, Lehr- oder Diplomabschluss, zur Heirat oder Elternschaft, zum Dienstjubiläum, zur Beförderung, aber auch das Mitgefühl bei persönlichen Schicksalsschlägen? Es gibt nicht viel mehr Gelegenheiten, um einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter die persönlich so wichtige Anerkennung, Aufmerksamkeit oder den Respekt entgegenzubringen. Und gerade weil solche Gelegenheiten so rar sind, sollten sie nicht mit Floskeln oder lieblosen Worten vergeudet werden – auch solche Botschaften prägen.

9 Tipps für den Umgang mit Prof. Dr. Oberschlau

Man trifft sie überall, niemand arbeitet gerne mit ihnen zusammen, und mit der Zeit bringen sie jeden auf die Palme: Besserwisser. Kein Thema, in dem sie sich nicht hervorragend auszukennen glauben. Kaum etwas bleibt unkommentiert. Keine Meinung, der sie nicht ihren Senf hinzugeben. Sicher hat jeder ein Quäntchen Besserwisser-DNA in den Genen – die meisten in gesunden homöopathischen Einheiten, manche jedoch leider derart überdosiert, dass es nur noch nervt.

Wissen mit anderen zu teilen ist grundsätzlich gut und wünschenswert. Aber dem Besserwisser geht es nicht ums Teilen oder um die Sache selbst, sondern um die eigene Darstellung. Da werden dann gerne die Beiträge der anderen nur genutzt, um die eigenen Gedanken zu präsentieren. Das stoppt jedes Gespräch, denn seine besserwisserischen Einwürfe sind nicht auf einen Dialog angelegt.

Wertschätzung – der unterschätzte Motivationsfaktor

Die meisten von uns verbringen heute mehr Qualitäts-Zeit mit unseren Arbeitskollegen und Vorgesetzten als mit unserer Familie, unseren Freunden und Liebsten. Da sollte die Arbeitszeit doch eine Zeit sein, in welcher wir Freude und Befriedigung finden, die uns stärkt und entwickelt, anstatt dass sie uns ausbrennt. Und es sollte eine Zeit sein, die für uns persönlich sinnstiftend ist.

Abwesenheitsassistenten: Hitliste der Fettnäpfchen

Sommerzeit – Ferienzeit. Jetzt erhält man wieder öfter automatisch generierte Antworten auf seine Mails. Oft sind sich die Verfasser gar nicht bewusst, welche negativen Gefühle nachlässig oder unfreundlich formulierte Abwesenheitsnachrichten auslösen – ein leidiges Thema.

«Ich bin bis am 27. Juli nicht erreichbar. Ihre E-Mail wird weder gelesen noch weitergeleitet! In dringenden Fällen senden Sie bitte eine E-Mail an …»

Hand aufs Herz: Solche oder ähnliche Abwesenheitsmeldungen liest man speziell während der Sommermonate immer wieder. Ihr gemeinsamer Nenner: Sie wirken unhöflich und abweisend. Die häufigsten Fettnäpfchen: